Alice Merton – Ein neuer Stern am Pop-Himmel

Wenn man im laufenden Jahr 2017 eine Künstlerin zweifellos als Senkrechtstarterin bezeichnen kann, dann Alice Merton. Mit ihrem Ohrwurm „No Roots“ verpasste sie zwar knapp eine Platzierung auf der Pole-Position der deutschen Single-Charts,dennoch erreichte der Titel längst Gold-Status – für 200 000 verkaufte Einheiten!

„No Roots“ wurde im Februar diesen Jahres veröffentlicht und verschaffte Alice Merton schnell die Aufmerksamkeit neugieriger Ohren. Das Hit-Potential erkannte auch eine namhafte Telekommunikationsfirma, die den Song prompt als Hintergrundmusik für ihren aktuellen Werbespot einsetzte, früh.

„Gut Ding will Weile haben“, besagt eine Redewendung. Nun, Mitte Juni, gehört die Wahl-Berlinerin auch in Ländern wie der Schweiz, Österreich oder Luxemburg zu den angesagtesten Newcomern, die das Musikgeschäft derzeit zu bieten hat.

Den Grundstein des Erfolgs-Titels brachte sie in England zu Papier. Die ersten Konzepte, aus denen „No Roots“ letztendlich entstanden ist, schrieb sie an einem Strand – während sie ihre Eltern im Vereinigten Königreich besuchte, wo diese bis heute leben – nieder.

Was kaum einer weiß: Eigentlich hätte der Shooting-Star schon viel früher auf der Bildfläche des Pop-Business auftauchen können. Große Plattenfirmen bekundeten ihr Interesse, doch Alice Merton zeigte allen die kalte Schulter. Da man sie in ihrer künstlerischen Freiheit einschränken wollte, gründete sie kurzerhand ihr eigenes Label namens Paper Plane Records Int.

Dies Tat ihrer Karriere jedoch keinen Bruch ab. Ehe sie nun selbst voll und ganz das Rampenlicht auf sich gezogen hat, begleitete sie populäre Musiker auf deren Tourneen durch den deutschsprachigen Raum. So fungierte sie als Support-Act auf Konzerten für Musiker-Kollegen wie Bosse oder Philipp Poisel.

Als Song-Texterin und Sängerin maßgebend beteiligt war sie am Debüt-Album The Book of Nature des deutschen Musikprojekts Fahrenhaidt, das sich 2015 für sieben Wochen in der deutschen Album-Bestsellerliste halten konnte. Mit einer Positionierung auf Rang 17 erreichten sie hierbei ihre höchste Platzierung.

Trotz diesen respektablen Erfolges stand ihre Karriere noch in Kinderschuhen, was folgend erwähnte Auszeichnung natürlich nicht in ihrem Wert mindert. Fans aber dennoch staunen lassen dürfte: Ein Jahr nachdem The Book of Nature auf den Markt gekommen ist, erhielt sie eine Auszeichnung in der Sparte „Acoustic Pop“ – von „Jugend kulturell“.

Selbstverständlich verfügt die Musikerin über eine gehörige Portion Talent und musikalisches Feingefühl. Doch um ihr Können zu vertiefen und optimierter einsetzen zu können, studierte sie ab dem Jahr 2013 an der Popakademie in Mannheim (Baden-Württenberg) das Fach „Design der Popmusik“.

Sage und schreibe 11 Umzüge hat die Sängerin bis heute hinter sich bringen müssen. Geboren wurde sie zwar in Frankfurt am Main, aufgewachsen ist sie jedoch in Kanada und Großbritannien. Bevor sie lange Zeit in Ontario lebte, wohnte sie mit ihrer Familie für eine kurze Übergangsphase im amerikanischen New York.

Dieses Jahr wird sie übrigens beim legendären Lollapalooza-Festival, das 2005 erstmals auch in Deutschland stattfand, zu Gast sein. So wird sie sich im September eine Bühne mit den Foo Fighters, The XX, Mumford & Sons und Cro teilen, die ebenfalls zum Line-up gehören werden.

Schon vorher kann man sich auf zahlreichen weiteren Veranstaltungen live von ihr fesseln lassen. So wird sie zuvor auf Events wie dem Appletree Garden Festival, dem Parklichter Festival oder dem Food For Your Senses Festival auftreten.

Offizielle Website: Alice Merton

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